Alexander der Grosse – einer der grössten Feldherren aller Zeiten

356 vor Christus wurde in Makedonien der Königssohn Alexander geboren. Über seine Jugendzeit entstanden durch seine spätere Bedeutung viele Legenden.

Alexanders Jugend

Schon als kleiner Junge war er klug, mutig und liebte es, spannende Geschichten über Helden zu hören. Sein Lehrer war niemand Geringeres als der Philosoph und Naturwissenschaftler Aristoteles, einer der klügsten Männer seiner Zeit.

Eine der Legenden betraf sein Pferd Bukephalos, das ihn später bis nach Indien begleitete. Er soll es gezähmt haben, nachdem es zuvor niemandem gelungen war, es zu bändigen. Alexander erkannte, was den Fehlschlägen der anderen zugrunde lag: Das Pferd schien den eigenen Schatten zu scheuen.

Ermordung Philipps und Übernahme des Makedonischen Throns

Im Alter von 20 Jahren übernahm Alexander den Thron, nachdem sein Vater, Philipp II ermordet worden war. Aber das Königreich Makedonien war ihm nicht genug. Alexander träumte davon, die Welt zu erobern. Er versammelte er eine mutige Armee um sich und machte sich auf zu einem erstaunlichen Abenteuer – einem Feldzug, der ihn durch Wüsten, Berge und riesige Reiche führen sollte.

Der Feldzug gegen Osten beginnt

Sein erster Halt war in Ägypten. Die Menschen waren so beeindruckt von Alexander, dass sie ihn als Pharaonenkönig begrüssten. Hier gründete er eine neue Stadt, die er nach sich selbst benannte – Alexandria. Danach er noch etwa zehn Städte nach seinem Namen benannt.

 

In der obigen Abbildung (wikipedia) sieht man die unermessliche Grösse des Alexanderreiches.

Gegen das mächtige Persische Reich

Doch Alexander wollte noch mehr. Er marschierte weiter nach Osten, in das grosse Persische Reich. Dort kämpfte er in vielen Schlachten, aber er war ein geschickter Stratege und gewann fast immer. Seine Soldaten waren genauso tapfer wie er und folgten ihm in ferne Länder.

Eines der erstaunlichsten Dinge, die Alexander tat, war die Eroberung von Babylon. Die Menschen in Babylon begrüssten ihn als Befreier und hielten grosse Feste zu seinen Ehren. Alexander zeigte Respekt für ihre Kultur und erliess sogar Gesetze, um den Menschen ein friedliches Zusammenleben zu ermöglichen.

Ein weiteres faszinierendes Abenteuer war die Einnahme von Persepolis, der prächtigen Hauptstadt des Persischen Reiches. Alexander erkannte, dass er nicht nur ein Krieger, sondern auch ein kluger Anführer sein musste. Er respektierte die Kulturen der Menschen, die er eroberte, und sammelte kluge Leute um sich herum, um von ihnen zu lernen.

Er erreichte die Grenzen von Indien

Nach der Eroberung von Persepolis setzte er seinen Weg nach Osten fort. Er überquerte den Hindukusch, besiegte den persischen König Poros und erreichte den Fluss Hydaspes im heutigen Pakistan.

Umkehr und unverhoffter Tod Alexanders

Die Ermüdung seiner Armee und der Wunsch seiner Männer nach Heimkehr zwangen Alexander, 326 v. Chr. umzukehren. Seine Soldaten sehnten sich nach ihrer Heimat und ihren Familien. Also machten sie sich auf den langen Weg zurück nach Griechenland.

Unverhofft wurde Alexander krank und starb, als er erst 32 Jahre alt war. Sein riesiges Reich zerfiel wurde in viele kleine Teile aufgeteilt. Aber die Menschen erinnerten sich immer an Alexander den Grossen als einen der grössten Krieger und Eroberer der Geschichte.

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