Kuba – Fidel Castro und Che Guevara

Einleitung

Zentralamerika (und Südamerika) wurde von den Amerikanern seit jeher als ihr eigenes Hinterland betrachtet. Minor C. Keith hat sich ab 1871 ganze Ländereien in Zentralamerika “ergaunert”, um Bananenplantagen anzulegen. Seine United Fruit Company (heute Chiquita) besass halb Zentralamerika. Auch auf Kuba waren Plantagen.

Die US-Investoren und -Unternehmer waren so stark, dass sie die Regierungen beeinflussen konnten. So werden Steuerbedingungen den Staaten regelrecht diktiert. Aus Panama sind Briefe zwischen der United Fruit Company und der Regierung bekannt, wo die gesetzlichen Grundlagen direkt von den UFC-Managern vorgeschlagen wurden. Offenbar hat sich diese Praxis in Panama gehalten (Panama- oder Paradise-Papers).

CIA stürzte Regierungen

Eine andere Strategie war es, Einfluss zu nehmen darauf, wer Präsident ist. Wenn die Bevölkerung einen “falschen Kandidaten” zum Präsidenten gewählt hat (z.B. in Guatemala Jacobo Arbenz Guzman oder in Honduras Miguel R. Dávila), plante man kurzerhand einen Putsch oder Staatsstreich, um den Einfluss der USA aufrecht zu erhalten.

Als die CIA und die US-Regierung in Guatemala Jacobo Arbenz 1953/54 wegputschte, befand sich der frisch verheiratete Che Guevara im Land. Seine Frau, die Peruanerin Hilda Gadea, vermittelte ihm Grundlagen des Marxismus sowie Kontakte mit Mitgliedern der linken Regierung Arbenz.

In Mexiko trifft Che Guevara auf Fidel Castro und seine Widerstandsgruppe. Dieser ist auf Kuba bereits eine Art Held, da er 1953 durch den Angriff auf die Moncada-Kaserne die amerikafreundliche Regierung von General Ubico stürzen wollte. Der Umsturz misslang, aber Fidel Castro wurde dadurch auf der ganzen Insel bekannt. Nach einer kurzen Haftzeit ging er ins Exil nach Mexiko.

Kuba als Eldorado der Mafia

In den Fünfziger-Jahren entwickelte sich Kuba, vor allem Havanna, zum Spielplatz der Mafia. Mit Drogenhandel, Alkoholhandel und Casinos verdienten sie Unmengen von Geld.

Fidel Castro versucht ein erstes Mal die Regierung von Batista zu stürzten

Kurze Gefängniszeit, danach geht er nach Mexiko

Rückkehr auf dem Schiff